Wärme – Wohnen – Wartung

Solange die Heizung funktioniert, denken Sie nicht über sie nach. Wenn die Abrechnung über den Verbrauch kommt, ärgert man sich über die hohen Kosten. Auf den Gedanken, dass man die Heizkosten auch senken kann, kommt jedoch fast niemand.

 

Dabei kann man durch regelmäßige Kontrolle der Heizungsanlage und den Ersatz überalterter Anlagen eine Menge Geld sparen – ebenso durch einen bewussteren Umgang mit der Energie.

 

Auf diesen Seiten erfahren Sie alles zu Heizungssystemen, zum Thema Wartung und dem Einsatz alternativer Energien. Empfehlungen zum richtigen Umgang mit der Energie erhalten Sie in der Rubrik TIPPS.

Heizungssystem

Definitionen

Die Nennwärmeleistung der Heizungsanlage kann am Typenschild des Wärmeerzeugers abgelesen werden. Eine Angabe in kcal/h muss durch 1000 dividiert und dann mit 1,16 multipliziert werden, um die Leistung in kW zu erhalten.

 

Leistungsdaten in kcal/h weisen auf ein hohes Alter des Wärmeerzeugers hin. Anlagen, die älter sind als etwa 15 Jahre, gelten als technisch überholt. Es sollte dringend eine Beratung durch den Heizungsfachmann erfolgen!

Heizungssystem

Heizsysteme

Niedertemperatur- und Brennwertkessel sind sich äußerlich, in der Handhabung und Betriebsweise mehr oder weniger ähnlich. Diesen beiden modernen Kesselbauformen liegt der Grundgedanke der temperaturgleitenden Betriebsweise, die vor allem zur Verringerung der Wärmeverluste des Kessels entscheidend beiträgt, zu Grunde.

Nieder- und Tieftemperatur

iedertemperatur-Heizkessel

Ein Niedertemperatur(NT)-Heizkessel zeichnet sich dadurch aus, dass er automatisch seine Wärmeerzeugung den Erfordernissen anpasst. Diese werden u.a. durch die Vorgaben des Hausbesitzers und durch die Außentemperaturen beeinflusst.

 

Je nachdem, wie niedrig die Außentemperatur ist, werden zur Erwärmung des Gebäudes unterschiedlich hohe Vorlauf-Temperaturen benötigt. Der NT-Heizkessel heizt also das Wasser im Heiznetz nur so weit auf, wie es aufgrund der Außentemperatur notwendig ist. Die Überwachung dieses Vorgangs übernimmt die automatische Regelanlage des Heizkessels. Durch diese so genannte »gleitende Betriebsweise« wird der Heizkessel – und auch das Heiznetz – über weite Teile des Jahres mit wesentlich niedrigeren Heizwasser-Temperaturen betrieben, als es bei älteren Heizkesseln der Fall ist.

Das ist ein wesentlicher Grund für die Einsparerfolge moderner NT-Heizkessel. Außerdem sind sie auch besser wärmegedämmt als ihre Vorläufer, so dass die Verluste durch Auskühlung minimiert werden. Auch vom Aussehen und vom Platzbedarf her haben moderne Heizkessel an Attraktivität gewonnen. So werden NT-Heizkessel heute zunehmend in einer Art Wandschrank oder in einer Nische des Hobbyraumes im Keller installiert.

Brennwerttechnik

Im Gegensatz zum Niedertemperaturkessel nutzt der Brennwertkessel die im Wasserdampf enthaltene Kondensationswärme durch weitgehende Abkühlung der Verbrennungsgase aus. Kennzeichnend für ihn ist folglich die extrem niedrige Abgastemperatur, die zu Konsequenzen in der Kesselkonstruktion und den Betriebserfordernissen führt. Aufgrund der hohen Brennstoffausnutzung erreicht ein Brennwertkessel einen Nutzungsgrad bis zu 109 %, bezogen auf die in Deutschland gebräuchliche Bezugsgröße, den Heizwert.

Brennwertkessel

Eine Angabe des Nutzungsgrades mit dem physikalisch korrekten Maßstab Brennwert, der die Kondensationswärme im Gegensatz zum Heizwert beinhaltet, entsprechen diese 109 % einem Nutzungsgrad von 98 %. Die gegenüber dem Niedertemperaturkessel erreichte zusätzliche Brennstoffeinsparung liegt zwischen 6 und 17 %.

Der Schornstein muss dazu passen!

Bei der Modernisierung bzw. der Erneuerung einer Heizungsanlage muss der Schornstein unbedingt angepasst werden. Moderne, energiesparende Niedertemperatur-Heizkessel werden mit vergleichsweise niedrigen Abgastemperaturen betrieben. Das kann bei alten Schornsteinen mit zu großem Querschnitt zu Durchfeuchtungen führen. Deshalb sollten Sie mit dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister vor Beginn der Heizungserneuerung unbedingt prüfen, wie der Schornstein an die neue Heizung angepasst werden kann.

 

Brennwertkessel können nicht an herkömmliche Hausschornsteine angeschlossen werden. Da die Abgase stark abgekühlt sind und einen hohen Feuchtigkeitsgehalt haben, muss der Schornstein bzw. die Abgasleitung unempfindlich gegen Wasser und korrosionsbeständig sein. In der Regel werden die Abgase eines Brennwertkessels in speziellen Abgasleitungen aus Edelstahl oder Aluminiumlegierungen abgeführt.

Service und Wartung

Aus einer repräsentativen Umfrage des Zentralverbandes Sanitär-Heizung-Klima geht hervor:

  • 5,5 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland werden nicht oder nur im Schadensfall gewartet
  • Nur 17 % der Haushalte haben einen Wartungsvertrag mit einem Heizungsfachmann abgeschlossen

Bei einer Heizungsanlage handelt es sich jedoch um ein ähnlich komplexes und kompliziertes System wie dem Motor eines Pkws. Ein Auto, das so viel leisten soll wie Ihre Heizung, muss jedes Jahr knapp 100.000 Kilometer zurücklegen. Genau wie Ihr Auto sollte auch die Heizung mindestens ein Mal pro Jahr gewartet werden. Nur so ist gewährleistet, dass Ihre Anlage zuverlässig funktioniert und der Brennstoff optimal ausgenutzt wird. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Was genau bedeutet Wartung?

Nach DIN 31051 umfasst die Wartung »Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes von Technischen Mitteln eines Systems«.

Heizungsanlage Wartung

Das bedeutet für den Handwerker:

 

  • Die Erstellung eines Wartungsplanes, der auf die spezifischen Belange der betrieblichen Anlage abgestellt ist
  • Die Vorbereitung der Durchführung (Kundendatenpflege, Terminierung, Mitarbeiterschulung etc.)
  • Die Durchführung
  • Eine Rückmeldung an den Auftraggeber

 

Eine Wartung beinhaltet:

 

  • Reinigung wichtiger Elemente Ihres Brenners und bei Bedarf deren Austausch
  • Eine Funktionsprüfung der Zünd-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen
  • Die Einstellung der Verbrennungsgüte
  • Eine Emissionsmessung

Heizungswartung ist gesetzliche Pflicht!

Für den Betreiber einer Heizungsanlage, also nahezu jeden Eigentümer von Häusern oder Wohnungen, erwächst aus der Heizungsanlagenverordnung die gesetzliche Pflicht, an Zentralheizungen und Brauchwasseranlagen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 11 kW die Bedienung, Wartung und Instandhaltung durchführen zu lassen (Betreiberpflicht).

Wartung bei vermieteten Räumen

Nach § 536 BGB übernimmt der Vermieter eine vertragliche Verkehrssicherungspflicht. Diese beinhaltet, dass er dem Mieter alle Anlagen in einem zum vertragsgemässen Gebrauch geeigneten Zustand überlässt und sie während der Mietzeit in diesem erhält. Wichtig dabei ist, dass die gefahrlose Nutzung möglich sein muss, was nicht nur die Beseitigung vorhandener Gefahrenquellen beinhaltet, sondern auch deren Vermeidung. Wartungspflichten können auch auf den Mieter übertragen werden, wenn dies in einer entsprechenden Regelung im Mietvertrag festgelegt wird. Weit verbreitet ist dies z.B. bei Gasthermen in der Wohnung des Mieters. Als zumutbar wird ein jährlicher Kostenaufwand von 5 – 6 % der Jahresbruttokaltmiete angesehen.

Festbrennstoffe

Die Pelletsheizung – 100 % CO2-neutral

Pelletsheizung

Seit Einführung der Ökosteuer und den Gedanken um die Klimabörse steigt in Deutschland das Interesse an der Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien sprunghaft an. Holzpellets sind zu echten Alternativen zu Heizöl, Gas oder Strom geworden. Der höchst attraktive Rohstoff Holz verbrennt absolut CO2-neutral und trägt so wesentlich zum Schutz unserer Natur bei. Außerdem ist er nachwachsend in unserer Heimat vorhanden.

 

Für die Pelletsheizung hat die Zukunft schon begonnen: Effizient in der Energie-Ausnutzung, sparsam im Verbrauch, ebenso vollautomatisch wie die anderen Energien, leise, mit sehr niedrigem Betriebsenergie-Bedarf, kein unangenehmer Ölgeruch – und was ganz wichtig ist: gefördert von der Bundesregierung.
So präsentiert sich die Wärmeversorgung der Zukunft.

Mit der Pelletsheizung werden nicht nur alle Wünsche und Forderungen an eine zukunftsweisende Wärmeversorgung erfüllt, sie bietet auch optimale Voraussetzungen für die Kombination mit einer Solaranlage. Informieren Sie sich bei uns ausführlich über die Vorteile dieser neuen, modernen Wärmeversorgung.

Heizung Pelletsheizung
Heizung Pelletsheizung

Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe nutzt die Wärmequelle vor Ihrer Haustür

Wärmepumpe

Suchen Sie in Zeiten, in denen die Energiepreise zunehmend steigen und die fossilen Brennstoff-Ressourcen unserer Erde immer knapper werden, nach neuen, nachhaltigen Wegen der Energiegewinnung?
Suchen Sie nach Alternativen zu konventionellen Systemen für die Wärme- und Warmwasserbereitung? Die sauberste, sicherste und zuverlässigste Wärmequelle befindet sich direkt vor Ihrer Haustür: Erdreich und Grundwasser sind gigantische Energiespeicher.
Nutzen Sie diese kostenlose Energie – mit einer Wärmepumpe.

 

Die in Erdreich und Grundwasser gespeicherte Energie lässt sich mit einer Wärmepumpe in nutzbare Wärme für die eigenen vier Wände verwandeln. Eine Wärmepumpe arbeitet so effizient, dass Ihnen an 365 Tagen im Jahr komfortable Wärme „vom eigenen Grundstück“ zur Verfügung steht. Einmal erschlossen, liefert die Wärme aus Erdreich und Grundwasser einen Großteil der gesamten Heizenergie – dauerhaft und kostenlos. Und auch die Umwelt profitiert von einer Wärmepumpe: schadstofffreier Betrieb und ein hervorragender Wirkungsgrad dank innovativer Technik.

Wärmepumpe

Die Energiegewinnung beginnt unterirdisch – das Funktionsprinzip der Wärmepumpe

Die Erdwärmepumpe erschließt das Erdreich als Wärmequelle über drei Kreisläufe, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Erdwärmepumpe

Solaranlage

Solar – nutzen Sie die Energiequelle der Natur

Sie möchten Ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und Energiekosten reduzieren, ohne dabei auf Wohnkomfort zu verzichten?
Dann ist eine Solaranlage das Richtige für Sie. Moderne Solarsysteme wandeln die Kraft der Sonne wirkungsvoll in Wärme und Warmwasser um – und das nicht nur bei strahlendem Sonnenschein.

Sonne genießen – Solarenergie nutzen

Wärme und Warmwasser ohne teure Energierechnung? Das kann nur die Sonne! Im Gegensatz zu herkömmlichen Brennstoffen wird die solare Wärmegewinnung von Jahr zu Jahr günstiger. Dazu kommt: Die fossilen Brennstoff-Ressourcen unter der Erde werden früher oder später aufgebraucht sein – gefragt sind neue, nachhaltige Wege der Energiegewinnung.
Solarthermie ist zukunftssicher und macht unabhängig von hohen Energiepreisen!

Heizung Solar
Systemhaus

… WIR KÜMMERN UNS UM IHRE HEIZUNG